Misophonie-Training gestartet

Vorige Woche habe ich endlich ein professionelles Misophonie-Training gestartet, das Patrick Crauser und Andreas Seebeck anbieten. Selbstverständlich werde ich hier nicht die Tiefen meiner Seele ausbreiten. Doch einige allgemeine Erkenntnisse teile ich gerne.

  • Trigger sind meine Freunde- sie helfen mir, Misophonie zu überwinden
  • Tägliche Entkonditionierungs-Routinen sind gefragt -> gewissenhaft ja, aber es muss nicht perfekt sein. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.
  • Trigger + sich zum Lächeln zwingen. Auch wenn einem zum Heulen zumute ist- weil das Gehirn die Entscheidung wahrnimmt. „Denn: „erzwungen“ bedeutet: ich entscheide mich dafür, die jahrzehntelange ausgefahrene Gefühlsautobahn zu verlassen. Weiter in der rasenden Spur durchzurauschen, das scheint zwar bequem, führt aber ins Verderben. Dieser Zusammenhang ist biblisch fundiert. Jesus Christus erklärt das eindrücklich in der Bergpredigt (Mt. 7,13-14).

Ein Kommentar zu „Misophonie-Training gestartet“

  1. Avatar von Jörg Harbs
    Jörg Harbs

    Markus lächelt! Dein Lächeln durfte ich während unserer gemeinsamen Zeit in der Alten Lübecker Chaussee auch ein paar mal sehen, eben weil die Gemeinschaft dort – teilweise mit Erfolg – achtsam dir gegenüber war.
    Wie schön, dass du dein Lächeln jetzt auch als Teil deiner Therapie, deiner Fortschritte „tragen“ magst.

    In den letzten Jahren ist die Welt um einiges lauter geworden. Keine Lautstärke die dein Nervenkostüm über deine Ohren triggert, sondern oft hässliche Geräusche, die nicht nur seit Januar diesen Jahres über den großen Teich zu uns rüberschwappen… . Da hilft lächeln alleine nicht, aber es ist ein guter Anfang und ich wünsche dir den richtigen Fokus um die Einflüsse nach und nach für dich in den Griff zu bekommen.

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